VonOmar / Allgemein / 0 Kommentare

Ohne Internet kommen wir heute fast gar nicht mehr aus. Täglich checken wir unsere Emails, lesen die Tageszeitung oder den Wetterbericht und informieren uns über die neuesten Sonderangebote. Auch alle nur denkbaren Informationen sind schnell und einfach im Internet zu finden. Wie das alles so schnell möglich ist, soll Ihnen hier erklärt werden.
Die IP Adresse ist uns nicht präsent, aber sie stellt einen wichtigen Teil unserer Identität im Netz dar.

„IP“ ist die Abkürzung für „Internet Protocol Address“ und bedeutet übersetzt „Internetprotokoll“. Dabei handelt es sich um die Adresse eines Netzwerks, Computers oder Laptops – vergleichbar mit Ihrer Hausanschrift. Sogar Ihr Smartphon und der W-Lan Drucker haben eine eigene IP-Adresse.
Angenommen, Sie möchten im Internet nachschauen, wie das Wetter heute wird: Sie öffnen Ihren Browser, tippen die Suchanfrage „Wetter“ ein und schon bekommen Sie die Suchergebnisse dazu angezeigt. Damit Ihnen der Browser die Suchergebnisse aber überhaupt anzeigen kann, benötigt er Ihre IP-Adresse beziehungsweise die Adresse Ihres Gerätes. Der Browser weiß ohne Ihre IP-Adresse nämlich nicht, wohin er die Informationen schicken soll – Ihr Paketbote weiß ohne Ihre postalische Adresse nämlich auch nicht, wohin er das Paket liefern soll.

Vielleicht fragen Sie sich nun, wie viel Ihre IP-Adresse über Sie preisgibt? Keine Sorge: Mit der IP-Adresse lassen sich Ihr Standort und Ihr Verlauf im Internet bestimmen. Diese Daten sind aber lediglich für Ihren Internetanbieter und auch nur für eine kurze Zeit sichtbar. Laut Datenschutzgesetzen müssen Internetanbieter Ihre Verlaufs- und Standortdaten nach Ablauf einer Internetsitzung zeitnah löschen.

Und wie sieht so eine IP-Adresse aus? Hier ein Beispiel: „192.168.123.0“.

Diese Zahlenkombination steht für die IP-Adresse eines Netzwerks. Jedes daran angeschlossene Gerät erhält wiederum selbst eine IP-Adresse, deren erste drei Zahlenblöcke mit denen des Netzwerks übereinstimmen – hier also beispielsweise „192.168.123.1“. Bei dieser Art von IP-Adresse spricht man vom Standard IPv4, weil jeweils vier Zahlenblöcke von 0 bis 255 durch je einen Punkt voneinander getrennt sind.

Mit diesem Standard gibt es jedoch nur eine begrenzte Anzahl an verfügbaren IP-Adressen. Klar, dass es irgendwann mal mehr internetfähige Geräte als verfügbare IP-Adressen geben wird. Aus diesem Grund wurde ein neuer Standard namens IPv6 eingeführt. Neue IP-Adressen bestehen nun aus jeweils acht Zahlenblöcken und können neben Ziffern auch Buchstaben enthalten. Somit stehen unendlich viele individuelle IP-Adressen zur Verfügung.
Grundsätzlich finden Sie Ihre IP-Adresse in den Netzwerkeigenschaften der Netzwerkeinstellungen, also in den Systemeinstellungen Ihres Gerätes.

Am Windows-PC geht es auch mit der Tastenkombination „Windows“ und „R“. Geben Sie „cmd.exe“ in das Suchfeld ein und bestätigen dies mit Enter. Daraufhin erscheint ein schwarzes Fenster, in dem Sie nach der Eingabe von „ipconfig“ und der Bestätigung mit Enter Ihre IP-Adresse angezeigt bekommen.

Für gewöhnlich müssen Sie Ihre eigene IP-Adresse jedoch nicht kennen, da die Vergabe von IP-Adressen an Geräte sowie deren Erkennung durch den Browser automatisiert abläuft.

Wir hoffen, Sie fanden diesen Tipp hilfreich und wissen nun, was genau sich hinter einer IP-Adresse verbirgt. Auf Ihr Feedback freuen wir uns sehr!

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Wieder hat Microsoft eine Sicherheitslücke entdeckt: Diesmal sind Windows 7 ( und ältere Versionen) Computer gefährdet.
PC’s mit Windows 8.1 oder Windows 10 sind davon nicht betroffen.
Eine Schwachstelle in den Remote-Desktop Diensten kann von Angreifern benutzt werden, um aus der Ferne schadhafte Codes auf Ihren PC zu schleusen.Denkbar sind wurmartige Angriffe, die sich selbstständig verbreiten können. ( Genau wie WannaCry im Jahre 2017).
Microsoft hat inzwischen Notfall-Patches zur Verfügung gestellt.
Klicken Sie auf den Link und wählen Sie die für Sie richtige Version aus:

http://www.catalog.update.microsoft.com/Search.aspx?q=kb4499175

(Wenn der Link sich nicht öffnet, kopieren Sie ihn und fügen ihn direkt in Ihren Browser ein.)

Auch das Bundesamt für Sicherheit empfiehlt, die Patches umgehend zu installieren. Zudem rät das BSI, den Remote Desktop-Dienst zu deaktivieren, falls Sie diesen nicht zwingend benötigen. Dazu rufen Sie die Systemsteuerung aus und wählen „System und Sicherheit“ und anschließend „System“. Hier wählen Sie links „Remoteeinstellungen“, entfernen den Haken bei „Remoteunterstützungsverbindungen mit diesem Computer zulassen“ und deaktivieren die Remotedesktop-Verbindung.
Die Update Versorgung für Windows 7 wird Mitte Januar 2020 eingestellt. Überlegen Sie früh genug, ob Sie Windows 7 noch weiterhin nutzen möchten. Wir helfen Ihnen gerne bei der Umstellung.